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Polizei Reutlingen · Reutlingen

Warnung vor Anlagebetrügern, Gebäudebrand, Verkehrsunfall, Ausruf von Parolen

14. Juli 2026 um 16:27 Uhr

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Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalb: Warnung vor Anlagebetrügern

Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für vermeintlich sehr lukrative Geldanlagen im Internet ihre Opfer um teils sechsstellige Geldbeträge bringen. Aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich registriert das Polizeipräsidium Reutlingen immer wieder Anzeigen von Geschädigten des sogenannten Geldanlagebetrugs. So geriet in den vergangenen Tagen ein Mann in die Fänge eines solchen Kriminellen. Der Mann erhielt einen Anruf eines selbsternannten Investmentmitarbeiters, der ihn auf eine angeblich äußerst renditestarke Geldanlage aufmerksam machte. Außerdem wurde dem Opfer der Abschluss eines Kredites angeboten, um dieses Geld dann gewinnbringend anzulegen. Hierzu gewährte der Senior dem Anrufer über eine Software einen sogenannten Fremd- oder Fernzugriff auf seinen Computer. In der Folge wurde vom Täter dem Geschädigten natürlich kein Kredit verschafft, sondern von dessen Konto eine fünfstellige Summe abgebucht.

In anderen Fällen waren die jeweiligen Opfer auf der Suche nach Geldanlagemöglichkeiten auf professionell wirkende und scheinbar von Prominenten beworbene Internetseiten gestoßen oder hatten E-Mails oder Anrufe mit entsprechender Werbung erhalten. Die anschließend in die angeblich angebotenen Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe investierten Gelder wurden aber von den Kriminellen nie wirklich angelegt. Erst als die Anleger schließlich die Auszahlung ihres Kapitals und der versprochenen Gewinne verlangten und sich dies immer wieder verzögerte, bemerkten die Opfer den Betrug. Nicht selten wird von den Kriminellen noch versucht, die Opfer weiter im Betrug zu halten, indem sie für die Auszahlung der angeblichen Gewinne zuvor die Zahlung von Steuern, Gebühren oder ähnlichen Auslagen fordern.

Wie dreist und perfide die Kriminellen vorgehen, zeigt auch folgender Umstand: In vielen Fällen werden die Opfer nach mehreren Wochen oder gar Monaten von den Tätern erneut kontaktiert. Dann geben sich die Anrufer z.B. als Mitarbeiter von Investment-Unternehmen oder Finanzaufsichtsbehörden aus und gaukeln vor, dass bei der vorausgegangenen Tat vom Geschädigten überwiesene Geld auf einem meist ausländischen Bankkonto aufgespürt zu haben und wiederbeschaffen zu können. In der Hoffnung, das verloren geglaubte Vermögen wieder zu erlangen, schenkten bereits mehrere Opfer den kompetent und vertrauenswürdig erscheinenden Kriminellen abermals Glauben und überwiesen erneut teils höhere Geldbeträge z.B. für angeblich anfallenden Personal- bzw. Transaktionskosten.

Die Kriminalpolizei rät:

- Versprochene hohe Gewinne mit wenig Einsatz sollten immer

misstrauisch machen - Holen Sie vor einer Geldanlage, insbesondere bei Investitionen

in Kryptowährungen oder wenn sie online erfolgt, unbedingt

Informationen ein und ziehen Sie im Zweifel einen Fachmann zu Rate. - Banken und Sparkassen gehen nicht direkt auf Kunden zu, um sie

zum Online-Trading zu bringen. - Informieren Sie sich über die Trading-Plattformen, bevor Sie

sich anmelden oder Geld überweisen. Eine Möglichkeit bietet hier die

Unternehmensdatenbank der BaFin (Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht). Dieses öffentlich zugängliche

Verzeichnis ermöglicht Ihnen die Prüfung ob Banken,

Finanzdienstleister, Versicherer oder

Kapitalverwaltungsgesellschaften eine offizielle Erlaubnis für ihr

Geschäft in Deutschland haben. - Durch eine Recherche mit dem Namen des fraglichen Anbieters im

Internet und einer Ergänzung der Stichworte "Betrug" oder "Erfahrung"

können erste hilfreiche Hinweise zu dessen Seriosität gewonnen

werden. - Gewähren Sie keinen Fremdzugriff auf Ihren Computer und geben

Sie niemals Zugangsdaten zum Online-Banking, PIN oder

Transaktionsnummern preis. - Wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind oder bei

Ihnen der Verdacht auf einen Betrugsversuch besteht, erstatten Sie

umgehend Anzeige bei der Polizei.Weitere Tipps der Polizei erhalten Sie auf der Internetseite https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/ und auf der Homepage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzbetrug/Anlagebetrug/anlagebetrug_node.html. Ein polizeiliches Aufklärungsvideo zum Anlagebetrug finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=xPJqp9zA1y8 (mr)

Filderstadt-Bernhausen (ES): Von der Fahrbahn abgekommen

Eine medizinische Ursache könnte ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge die Ursache eines Verkehrsunfalls am Dienstagvormittag auf der Plieninger Straße gewesen sein. Eine 53-Jährige war gegen 11.30 Uhr mit ihrem Renault Megane auf der Plieninger Straße in Richtung Diepoldstraße unterwegs, als die Fahrerin wohl kurzzeitig ohnmächtig wurde. In der Folge verlor sie die Kontrolle über den Wagen, kam in spitzen Winkel nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen eine rund 40 cm hohe Steinmauer. Dabei wurde der Wagen ausgehebelt, drehte sich über die Längsachse bis er letztendlich auf dem Dach zum liegen kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Steine aus der Mauer gelöst und gegen einen dort ordnungsgemäß geparkten VW Touran geschleudert. Die Unfallverursacherin und ihre 84 Jahre alte Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am Renault entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Der Schaden an der Mauer wird auf etwa 5.000 Euro und der Sachschaden am geparkten VW auf zirka 1.000 Euro geschätzt. (cw)

Weilheim/Teck (ES): Ausländerfeindliche Parolen gerufen (Zeugenaufruf)

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt die Kriminalpolizei derzeit gegen zwei bislang unbekannte Täter. Die Männer waren am Montagabend, gegen 22.30 Uhr, im Bereich der Mittlere Ortsstraße unterwegs, als sie vor einer dortigen Asylunterkunft ausländerfeindliche Parolen riefen. Zudem schossen sie mehrfach mit einer Schreckschusswaffe in die Luft und bewarfen das Gebäude mit Steinen. Offenbar wurde von den Unbekannten auch ein pyrotechnischer Gegenstand gezündet. Gefährdet oder verletzt wurde niemand. Auch Sachschaden war nicht entstanden. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung verlief die Suche nach den beiden Tätern bislang erfolglos. Zeugen, die die Taten beobachtet haben oder Hinweise auf die Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07021/501-0 beim Polizeirevier Kirchheim zu melden. (nf)

Ofterdingen (TÜ): Dachstuhlbrand

Zum Brand auf dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses sind die Einsatzkräfte am Dienstagmittag in die Achalmstraße gerufen worden. Dort war gegen 13 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich der Photovoltaikanlage auf dem Dach gemeldet worden. Die Feuerwehr die mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz war, konnten den Brand löschen und so ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindern. Allerding gestalteten sich diese Löscharbeiten schwierig da die PV-Anlage hierzu erst vom Energieversorger vom Netz genommen werden musste. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand. Ersten Hinweisen zufolge könnte ein technischer Defekt am elektrischen Rollladenbetrieb eines Dachfensters brandursächlich gewesen sein. Die PV-Anlage war nach derzeitigem Stand nicht betroffen. Insbesondere durch den Rauchgasniederschlag ist das Gebäude zurzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner kommen anderweitig unter. Im Einsatz waren die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und 30 Feuerwehrleuten sowie der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Der Polizeiposten Mössingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (cw)

Quelle: Polizei Reutlingen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: Christian Wörner (cw), Telefon 07121/942-1102 Martin Raff (mr), Telefon 07121/942-1105 Nina Frech (nf), Telefon 07121/942-1115 Polizeipräsidium Reutlingen Telefon: Mo. - Fr./7:00 bis 17:00 Uhr: 07121/942-1111 außerhalb dieser Zeiten: 07121/942-2224 E-Mail: reutlingen.pp.pressestelle@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de Original-Content von: Polizeipräsidium Reutlingen, übermittelt durch news aktuell