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Rastatt - Zeugen nach unfallreicher Verfolgungsfahrt gesucht

13. Juli 2026 um 14:44 Uhr

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Bei einer Verfolgungsfahrt am Montagmorgen beschädigte und gefährdete ein 37-Jähriger bei seiner rücksichtlosen Fahrt mit teilweisen 100 Stundenkilometern im Rastatter Industriegebiet mehrere Fahrzeuge. Beamte des Verkehrsdienstes Baden-Baden sind daher auf der Suche nach gefährdeten Verkehrsteilnehmern, ihre Kollegen in Rastatt sind derweil auf der Suche nach einem Diebstahlstatort.

Gegen 7:10 Uhr war der Mann am Steuer eines gelb-schwarzen VW Caddy aufgefallen, da er im Bereich der Anschlusstelle Rastatt-Nord / B 462 einem Lkw auffuhr und sich von der Unfallstelle entfernte. Im weiteren Verlauf seiner Fahrt, die zweitweise durch einen Anrufer verfolgt wurde, überfuhr er im Bereich "Untere Wiesen" eine Verkehrsinsel, kollidierte nahezu mit einem weiteren Lkw und setzte seine Fahrt weiter über die "Zollersbühnstraße" fort. Mittlerweile hatte sich der Reifen hinten rechts gelöst und der Caddy fuhr dort nur noch auf der Felge. Mit wechselnden Geschwindigkeiten setzte er seine Fahrt auf der Hohlohstraße fort und befuhr dabei auch eine Böschung, beschädigte dabei einen Zaun und kollidierte nahezu mit einem Haus, bevor er auf ein Werksgelände einbog und kurz darauf wieder ausfuhr. Seine weitere Flucht führte im gesamten Industriegebiet unter anderem über die Lochfeldstraße in Richtung Berliner Ring, wo es bei einem Wendemanöver beinahe zur Kollision mit einem verfolgenden Streifenwagen kam. Im Bereich "Im Steingerüst" soll es erneut zu einer Beinahe-Kollision des Gegenverkehrs mit dem flüchtenden VW gekommen sein, bevor der Mann seine Fahrt via Woogseestraße wieder in Richtung Hohlohstraße lenkte. In dieser stieß der Mann mit einem am Fahrbahnrand abgestellten Traktor und einem Autoanhänger zusammen, woraufhin der VW auf einer Länge von rund 300 Metern massiv Öl verlor. Hierauf verließ der Tatverdächtige sein Auto und flüchtete zu Fuß auf ein Betriebsgelände, wo er jedoch unter den wachsamen Augen der Besatzung eines Polizeihubschraubers von Polizeibeamten des Reviers in Rastatt eingeholt und festgenommen werden konnte.

Wie sich herausstellte, war der VW Caddy gestohlen und mit entwendeten Kennzeichen versehen. Darüber hinaus ist der Mann offenbar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Weil er augenscheinlich auch noch unter Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Bei ihm konnte noch eine Kleinmenge Opiate sowie ein Schlagstock aufgefunden werden. Aufgrund seiner Flucht und verantwortungsloser Fahrweise muss er sich außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung und verbotenem Kraftfahrzeugrennen verantworten.

Im Inneren des gestohlenen Caddy konnten Kupferkabel festgestellt werden. Ob diese aus einem Diebstahl stammen, ist derzeit ebenfalls Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen: Zeugen, die Hinweise auf die möglicherweise entwendeten Kupferkabel geben können, wenden sich an die Ermittler des Polizeireviers Rastatt unter der Telefonnummer 07222 761-0.

Zeugen, die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet wurden, wenden sich unter der Telefonnummer 07221 97230-0 an die Ermittler der Verkehrspolizei.

/rs

Quelle: Polizei Offenburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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