Lüneburg.news
Polizei Lüneburg · Lüneburg

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion Lüneburg und der Bundespolizeidirektion Hannover: Sprengungen an Fahrausweisautomaten - Polizei bittet Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit

20. April 2026 um 12:00 Uhr

In Leichter Sprache lesen

In den vergangenen Monaten ist es in mehreren Bahnhöfen im Landkreis Harburg vermehrt zu Sprengungen von Fahrausweisautomaten gekommen. Die Täter gehen dabei meist in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden vor und verursachen neben erheblichen Sachschäden auch eine konkrete Gefährdung für unbeteiligte Personen.

Derartiges rechtswidriges Verhalten erfüllt in der Regel den Straftatbestand des § 308 Strafgesetzbuch (StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion) in Tateinheit mit § 243 StGB (Besonders schwerer Fall des Diebstahls).

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zudem verstärkt die Bundespolizei ihre Überwachungsmaßnahmen. Gleichzeitig bitten die Einsatzbehörden in Lüneburg und Hannover um die Mithilfe der Bevölkerung.

So können Sie helfen:

- Achten Sie im Bereich von Bahnhöfen auf ungewöhnliche

Aktivitäten, insbesondere zur Nachtzeit.

- Melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend über den

Notruf 110.

- Prägen Sie sich Details ein, wie z. B. Kennzeichen von

Fahrzeugen, Fahrzeugtyp, Farbe oder besondere Merkmale, Anzahl

und Aussehen von Personen (Kleidung, Größe etc.),

Fluchtrichtung.

- Reagieren Sie bei ungewöhnlichen Knallgeräuschen in der Nähe von

Bahnhöfen aufmerksam und verständigen Sie über den Notruf 110

sofort die Polizei.

- Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr und halten Sie

ausreichend Abstand zum Ereignisort.Jede Beobachtung kann für die Ermittlungen entscheidend sein.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Täter bei diesen Taten unberechenbar handeln und erhebliche Explosionskräfte einsetzen.

Halten Sie daher stets Abstand und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.

Ihre Hinweise tragen dazu bei, Straftaten aufzuklären und weitere Schäden zu verhindern.

Quelle: Polizei Lüneburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lüneburg Isabel Rehmer Telefon: 04131 - 607 1041 E-Mail: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de https://www.pd-lg.polizei-nds.de/startseite/ Bundespolizeidirektion Hannover Telefon: 0511 - 67675 4444 E-Mail: presse.hannover@polizei.bund.de Original-Content von: Polizeidirektion Lüneburg, übermittelt durch news aktuell