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Polizei Kiel · Mettenhof

Polizeikräfte bei Drogenfund angegriffen

14. Juli 2026 um 10:10 Uhr

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Am Nachmittag des 11.07.2026 beabsichtigten Einsatzkräfte des 3. Polizeireviers eine Person in einem parkenden PKW in der Hofholzallee in Kiel-Mettenhof zu kontrollieren. Die Person flüchtete als sie die Polizeikräfte erblickte. Nach der Durchsuchung des Fahrzeugs, in dem eine nicht geringe Menge unterschiedlicher Betäubungsmittel aufgefunden wurde, kam es zu einem Angriff auf die eingesetzten Polizisten mit einem Reizstoffsprühgerät.

Gegen 16:30 Uhr hielten sich die Beamten aufgrund eines anderen Einsatzes auf einem Parkplatz in der Hofholzallee auf, als ihnen ein polizeilich bereits bekannter Mann auffiel, der auf dem Fahrersitz eines Fahrzeugs saß. Da der 21-jährige Deutsche nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, entschieden sich die Kräfte zu einer Kontrolle. Als die Polizisten auf das Fahrzeug zutraten, verließ und verschloss der Tatverdächtige dieses und flüchtete.

Die Beamten fanden direkt am Fahrzeug eine Plastiktasche auf, in der sich mehrere verschreibungspflichtige Tabletten und Medikamente in flüssiger Form befanden. Ein Richter ordnete daraufhin die Durchsuchung des Fahrzeugs an. Im Fahrzeug fanden die Polizeikräfte weitere Betäubungsmittel, unter anderem Kokain, sowie szenetypische Verpackungsmaterialien. Die Beamten beschlagnahmten die aufgefundenen Utensilien und Betäubungsmittel.

Während der polizeilichen Maßnahmen trat ein weiterer polizeilich bekannter Mann an die Polizeikräfte heran und griff diese unvermittelt mit einem Reizstoffsprühgerät an. Der 21-jährige Deutsche flüchtete zunächst ebenfalls, konnte jedoch von Polizeikräften an der Wohnanschrift angetroffen werden. Die beiden Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen, welche eine Versorgung durch eine alarmierte Rettungswagenbesatzung zur Folge hatte. Die beiden Polizisten setzten ihren Dienst im Anschluss fort. Gegen beide Männer leiteten die Beamten Strafverfahren ein.

Ricarda Blucha, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Polizei Kiel. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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