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Hitzewelle am Wochenende: Tipps und Hinweise für heiße Tage

26. Juni 2026 um 09:21 Uhr

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Hamburg, 26.06.2026

Für das kommende Wochenende wird Hoch "Hartmut" für anhaltend hohe Temperaturen sorgen. Die Feuerwehr Hamburg erhöht die Vorhaltekapazität, weist auf die Risiken und Gefahren der Hitze hin und ruft die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf.

Aufgrund der hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Vegetationsbränden auch in Hamburg erhöht. Trockene Wiesen, Böschungen, Parks und Waldflächen können sich bereits durch kleine Unachtsamkeiten entzünden.

Bitte verzichten Sie auf offenes Feuer und Grillen in der Nähe trockener Vegetation. Werfen Sie Zigaretten niemals achtlos weg - auch nicht aus dem Auto. Stellen Sie Fahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen oder Waldwegen ab, da heiße Fahrzeugteile Brände auslösen können.

Halten Sie Zufahrten für Feuerwehr und Rettungskräfte frei. Wenn Sie Rauch oder Feuer entdecken, bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr und wählen Sie sofort den Notruf 112.

Bitte helfen Sie mit, Brände zu verhindern und Hamburg sicher durch die Trockenheit zu bringen.

Damit es erst gar nicht zu einem Notfall kommt, ist es wichtig sich dem Wetter entsprechend anzupassen.

Gesundheitlich sind insbesondere ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Tiere durch hohe Temperaturen gefährdet. Dabei können folgende Tipps helfen:

- Trinken Sie ausreichend Wasser und andere alkoholfreie Getränke

- auch ohne Durstgefühl.

- Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen während der Mittags- und

Nachmittagsstunden.

- Halten Sie sich möglichst in schattigen oder klimatisierten

Bereichen auf.

- Tragen Sie leichte, helle Kleidung und denken Sie an

ausreichenden Sonnenschutz in Form von Kopfbedeckung und

Sonnencreme.

- Lüften Sie Wohnräume in den frühen Morgenstunden oder nachts und

halten Sie tagsüber Fenster geschlossen sowie Räume verdunkelt.

- Lassen Sie niemals Kinder, hilfsbedürftige Personen oder Tiere

in geparkten Fahrzeugen zurück.

- Hören Sie auf die Warnsignale ihres Körpers. Bei Anzeichen wie

Schwindel, Übelkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder

Verwirrtheit unterbrechen Sie Ihre Aktivität, begeben Sie sich

an einen kühlen Ort und suchen gegebenenfalls Hilfe.

- Kühlen sie sich vor dem Baden langsam ab und gehen sie langsam

ins Wasser. Verlassen sie das Wasser sofort, wenn Sie sich

unwohl fühlen+ Nutzen Sie kühle Orte in Hamburg +

Die Freie und Hansestadt Hamburg stellt mit der digitalen Karte "kühle Orte" zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um an heißen Tagen Abkühlung zu finden. Die Karte zeigt unter anderem schattige Grünanlagen, öffentliche Gebäude, Aufenthaltsorte am Wasser, Trinkwasserbrunnen sowie Refill-Stationen im gesamten Stadtgebiet. Die Angebote sind öffentlich zugänglich und bieten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich während der Hitzephasen zu erholen.

Die Karte ist unter der folgenden Adresse abrufbar: https://geoportal-hamburg.de/kuehle-orte/

+ Notruf 112 bei medizinischen Notfällen: +

Zeigen Personen Anzeichen eines Hitzschlags oder einer schweren Hitzeerschöpfung wie Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, starke Kreislaufprobleme oder Bewusstlosigkeit, sollten Sie umgehend den Notruf 112 wählen. Bringen Sie die betroffene Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte in den Schatten und kühlen Sie sie möglichst.

Die Feuerwehr Hamburg empfiehlt allen Hamburgerinnen und Hamburgern, die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Achten Sie auf Ihre Mitmenschen und haben Sie ein offenes Auge, besonders auf ältere Angehörige, Nachbarn und alleinlebende Personen.

Quelle: Feuerwehr Hamburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: Feuerwehr Hamburg Patrick Schrenk Telefon: 040-42851-5151 E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de http://www.feuerwehr.hamburg.de Original-Content von: Feuerwehr Hamburg, übermittelt durch news aktuell